Germany Cup

Wettkampfregeln Leichtkontakt

9. Kleidung und Schutzausrüstung
Die Kleidung der Kämpfer besteht aus einer Kampfhose, T-Shirt oder Gi. Nicht zugelassen sind Jogginganzüge oder Hosen, sowie Muskel-T-Shirts. Der Tiefschutz ist unter der Hose zu tragen. Sportler sind verpflichtet 10 Unzen Boxhandschuhe mit Klettverschluss zu tragen. Die Fußschützer müssen die Zehen bedecken. Bandagieren der Hände ist erlaubt. Schienbein-, Zahn- Kopf- und bei den Frauen Brustschutz ist Pflicht.

10. Kampfzeit
Bei den Erwachsenen gilt 1 mal 3 Minuten. Bei den Kindern gilt 1 mal 2 Minuten. Bei extremer Überlegenheit, z.B. bei 10 Treffern Unterschied, kann der Hauptkampfrichter den Kampf unterbrechen um den unterlegenen Kämpfer zu schützen.

11. Unentschieden
BBeim Unentschieden der Anzahl der Trefferpunkte zählen die Verwarnungen mit zum Kriterium. Derjenige, der mehr Verwarnungen erhalten hat, hat den Kampf verloren.

12. Bewertung
Für einen Sieg muss die Kampfrichtermehrheit entscheidend sein. Der Hauptkampfrichter und die Seitenkampfrichter müssen unparteiisch und fair nach bestem Wissen und Gewissen die Treffer der Kämpfer bewerten. Treffer müssen sofort von Seitenrichtern notiert werden. Der Kampf soll nur gestoppt werden bei erkennbaren Verletzungen beim Clinch oder bei Regelverstößen.

13. Zeitverzögerung
Wenn der Aktive beim Kampfbeginn nicht mit kompletter Schutzbekleidung auf der Kampffläche erscheint, erhält er eine Verwarnung bei jeglicher Zeitverzögerung wird er mit einem Punkt geahndet. Der Aktive erhält 1 Minute Zeit um sich Schutzbekleidung anzuziehen, außerdem bekommt der Aktive wegen der Zeitverzögerung 2 Trefferpunkte abgezogen. Jede anlaufende Minute bekommt der Aktive zusätzlich zwei Trefferpunkte abgezogen; nach der 3. Minute tritt die Disqualifikation ein. Jeder Aktive der nicht auf der Kampfläche anwesend ist, wird per Mikrofon aufgerufen, und erhält automatisch ein Minuspunkt.

14. Teilnehmer
Jeder Sportler darf in seiner eigenen Gewichtklasse und zusätzlich eine Klasse höher starten. Der Sportler darf nur in seiner Altersklasse, sowie Gewichtsklasse starten. Betrugsversuche können zur Disqualifikation führen. Jeder Sportler muss einen Nachweis für die Altersprüfung mitbringen. Alle nicht volljährige müssen eine Einverständniserklärung von den Erziehungsberechtigten mitbringen, ansonsten wird der Betreuer automatisch zur Verantwortlichenperson gewählt.

15. Verantwortung
Jeder Sportler muss die Wettkampfregeln der Disziplin, in die er teilnimmt, kennen. Erlaubte Techniken, erlaubte Ziele, verbotene Techniken, verbotene Ziele, verbotene Kampfhandlungen müssen bekannt sein.

16. Nachmeldungen
Sobald eine Kategorie begonnen hat ist es nicht mehr möglich sind in der jeweiligen Kategorie anzumelden.

17. Wiegen
Beim Wiegen müssen die Sportler Ihr Gewicht bestätigen.

18. Haftung
Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung.

19. Disqualifikation
Folgende verhalten führen zur Disqualifikation:
zu harter Kontakt
folge von Minuspunkten
falsche Angaben in Startkarten
unsportliches Verhalten
unsportliches Verhalten vom Betreuer
nicht anwesend sein auf der Kampffläche trotz Aufrufung

20. Betreuer
Jeder Kämpfer darf maximal 1 Betreuer in seiner Ecke haben. Der Kämpfer muss für seinen Betreuer selbst sorgen. Die Betreuer müssen an der Kampffläche sitzen Der Betreuer ist berechtigt, seinen Kämpfer in der Pause zu beraten und zu betreuen. Er darf den Kampf aufgeben. Dem Betreuer ist es nicht gestattet, seinen Kämpfer während des Kampfes durch laute Zurufe anzufeuern. Er darf ihn nur durch Weisungen unterstützen. Betreuer haben bei der Betreuung der Kämpfer alles zu unterlassen, was das Kampfgericht, die gegnerische Seite oder andere beleidigen und belästigen könnte. Betreuer werden bei unsportlichem Verhalten von der Kampffläche oder aus der Halle verwiesen. In diesem Fall hat ein anderer Betreuer des Kämpfers den Platz einzunehmen. Bei Nichtbeachtung der Anordnungen durch den Hauptkampfrichter kann als äußerste Konsequenz auch der Kämpfer eines Betreuers mit Minuspunkten bestraft oder disqualifiziert werden.
21. Proteste
Die Entscheidungen über Wertungen der Hauptkampfrichter sind endgültig und bindend. Proteste gegen die Entscheidungen der Referee und Seitenrichter können nur Erfolg haben, wenn die Germany Cup Regeln und Bestimmungen für Lightcontact nicht Korrekt eingehalten wurden. In diesem Fall muss der Protest sofort dem Kampfflächenleiter angezeigt werden und gleichzeitig ist eine Protestgebühr in der Höhe von € 100,- ($ 100.-) zu übergeben. Der Grund des Protestes muss ausführlich und in ruhiger, sachlicher Form dem Ringinspektor vorgebracht werden. Der Kampfflächenleiter muss nach beiderseitigem Parteiengehör und Befragung der betreffenden Kampfrichter über den Protest entscheiden. Die Verwendung von Videoaufnahmen ist nicht zulässig. Die Entscheidung des Kampfflächenleiters ist bindend und endgültig. Alle Entscheidungen des Wettkampfarztes sind verbindlich, ein Protest ist daher nicht zulässig.

22. Verletzungen
Bei einer Verletzung wird sofort unterbrochen. Der Verletzte bekommt eine Erholungszeit von einer Minute. Nach dieser Zeit Erfolgt der Abbruch. War der Verletzte selber Schuld an seinem Ausfall, wird sein Gegner zum Sieger erklärt. War jedoch der Gegner Schuld an seiner Verletzung, wird der Gegner disqualifiziert. Im Falle einer Verletzung ist sofort der Sanitätsdienst an die Kampffläche zu holen, um die Schwere festzustellen.

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